Von Erfolg, Verkaufen und Netzwerken

Von Erfolg, Verkaufen und Netzwerken

Was Erfolg und Verkaufen mit Netzwerken zu tun hat, erzähle ich Dir in dieser wahren Geschichte

Es war einmal in Montegrotto…

Erfolgsworkshop Burnout-Netzwerk vom 20.-23. November 2019 

Wir alle sind der Meinung „Das war spitze“

Genau dieser Satz kommt mir in den Sinn, während ich mit einem breiten Grinsen im Gesicht die wundertollen Erlebnisse beim Erfolgsworkshop reflektiere, der vom Burnout Netzwerk im Grandhotel Terme & Spa in Montegrotto organisiert wurde.

„Pack die Gummistiefel ein…“ lalala. Solche Sprüche durfte ich mir anhören als ich erzählte wohin ich fahre. Nach Montegrotto in der Nähe von Venedig. Mit einem müden Lächeln ignorierte ich souverän die dummen Sprüche. „Ihr seid ja nur neidisch“ konterte ich mit Vorfreude auf den bevorstehenden Event.

Wie die Reise begann

Es ist Mitte September. Soeben habe ich es mir im Garten bei strahlendem Sonnenschein gemütlich gemacht. Ein Gedanke, der schon seit Tagen durch mein Hirn geistert, lässt mich nicht los. „Mensch, ich will endlich auf die Bühne, und ich will meine Erfolgsworkshops machen.“ In dem Moment klingelt mein Handy. Eine fremde Nummer. Hach, schon wieder Werbung, denke ich leicht angenervt. Aber weil ich nun mal so wahnsinnig neugierig bin nehme ich trotzdem ab. Es ist Patrick A. Wind vom Burnout Netzwerk. Er erzählt mir vom geplanten Erfolgsworkshop in Montegrotto. Und er fragt mich doch tatsächlich, ob ich Lust habe als Texterinund Referentin dabei zu sein, um den Teilnehmenden das wichtige Thema „Wie bringe ich meine Botschaft im Text zielführend auf den Punkt“, nahezubringen. Ich bin hellwach und meine Genervtheit verwandelt sich schlagartig in überschäumende Begeisterung.

Mein Handy ist noch nicht abgekühlt, als sich auch schon ein weiterer Kandidat meldet, dieses mal in meinem Kopf. Es ist Heinz, mein innerer Nörgler. Immer genau dann zur Stelle wenn ich ihn am wenigsten brauche. Mit erhobenem Zeigefinger schwallt er mich mit Gegenargumenten zu dass mir ganz schwindelig wird: „Nun komm mal wieder runter. Das ist doch wieder nur ein Fake. Hast Du noch nicht genug gelernt? Lass die Finger davon. Blablabla…“ Na ja, er meint es ja nur gut. Aber er ist einfach eine Spassbremse. Ich schaue mir die Website an, überlege. Schaue wieder, überlege. Letztendlich siegen mein Herz und mein Reisefieber. Ich bin dabei!

Was sag ich, was mach ich und was zieh ich an🤣

Gerade entschlossen und gebucht, überfallen mich auch schon tausend Fragen wie ein Dieb aus dem Hinterhalt: „Was erzähle ich und womit kann ich die Leute am besten unterstützen? Schliesslich mache ich das nicht zum 1. Mal und ich habe so einiges auf Lager. Aber genau das ist es ja gerade. 2 1/2 Stunden sind für meinen eigenen Erfolgsworkshop plus Vortrag viel zu lang. Intuitiv beschliesse ich, nicht weiter darüber nachzudenken. Einen Tag vorher folge ich meiner Intuition und fasse den Workshop innerhalb von 10 Minuten zu einem schlanken Skript zusammen. Yes, thats it. Zusätzlich habe ich meinen „Heldenreiseführer“ dabei. Yippieh, ich bin gewappnet, aber sowas von. Das wird geil, ich spüre es jetzt schon. Wäre da noch das Klamottenproblem. Aber ok, auch in Italien ist Winter.

Die Reise geht weiter

6 Uhr morgens. Ich springe aus dem Bett bevor der Wecker klingelt. Ich brauche das Ding schon seit Jahren nicht mehr aber Frau weiss ja nie. Besser zu früh als DEN ZUG VERPASSEN. Horrorvorstellung. So ganz nebenbei – ich verlasse mich nicht gern auf öffentliche Verkehrsmittel. Da ist immer was. Entweder zu früh, zu spät, zu kalt oder zu warm… Da fahre ich lieber Auto. Da kann ich nix verpassen, damit stehe ich höchstens im Stau😉

Es zieht im Zug wie Hechtsuppe, aber dagegen habe ich mich mit ausreichend warmen Klamotten gewappnet. Dafür sitzt mir eine sehr sympathische und interessante Frau gegenüber. Interessant deshalb, weil Simone mir ihre total abgefahrene obercoole Geschichte erzählt. Für mich als Geschichtenerzählerin natürlich die beste Unterhaltung die es gibt. Leider fährt sie nur bis  Milano. Wir tauschen unsere Adressen aus um die Erzählungen fortzusetzen. Yes. Die Fahrt geht weiter. Ich sitze mal einfach nur da, schaue aus dem Fenster, und geniesse es nix zu tun, ausser die Eindrücke der vorbeirauschenden Landschaft aufzunehmen.

Kurz vor 16 Uhr lande ich in Montegrotto. Was ich im Vorbeifahren gesehen habe bestätigt mir, dass es richtig war die Gummistiefel zu Hause zu lassen. Ein milder Wind streicht sanft über mein Gesicht. Der Duft von Blüten kitzelt meine Nase. Langsam schlendere ich in Richtung Hotel und lasse die Ruhe und Gelassenheit dieses Ortes auf mich wirken. 

Angekommen im Hotel checke ich schon beim Betreten der Lobby – ich habe definitiv die falschen Klamotten eingepackt. Die Temperatur fühlt sich an wie in Thailand an der Poolbar, nur ohne Bikinis. 

Nach einer ausgedehnten Schwimmrunde und Koffer auspacken gehts los. Begrüssungscoacktail, erstes Kennenlernen der übrigen Teilnehmenden. Schon während der Vorstellungsrunde breitet sich ein zufriedenes wohliges Gefühl in mir aus. Yes. Ich bin genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Passt. 

Erster Workshoptag

Die erste Überraschung: Ich dachte ich wäre am ersten Tag dran und habe mich natürlich darauf eingestellt. Doch mein Blick auf das Programm zeigt mir – ich bin  die letzte Referentin am 2. Tag. Uah, da feuert der Heinz, mein innerer Nörgler erst mal heftig aus allen Kanonen: „Shit, da sind doch alle schon total durch. Da hört Dir doch keiner mehr zu. Da denken doch alle schon ans Abendessen, an Relaxen in der Therme…“. Innerhalb von 10 Minuten stelle ich sein Geplapper ab indem ich tief durchatme und mich auf das Geschen um mich herum konzentriere. „Alles gut mein Lieber. Kommt immer alles so wie es sein soll.“ 

Yvonne Maisch – So veränderst Du Dein Mindset

Die erste Referentin ist Yvonne Maisch. Mit ihrem leichten, und gleichzeitig sehr selbstsicheren Auftreten, referiert sie zum Thema “So veränderst Du Dein Mindset“.

Gebannt sind alle Augen auf sie gerichtet, als sie ihre beeindruckende Geschichte und ihre Erfolgsleiter erzählt. Wahnsinn, was diese Frau schon alles erlebt und geschaffen hat. Auf berührende Art und Weise erzählt sie von sich, ihren Herausforderungen im Leben, ihren Erkenntnissen und über das, was Sie daraus kreiert hat. Ein nicht endender Strom von Ideen und Kreativität. Yes. An ihrer Geschichte wird ganz klar, dass jeder Mensch Schöpfer seines Lebens ist. Indem Du einfach Deine Sichtweise auf die Dinge veränderst und Herausforderungen als Chance zum Wachstum siehst.

Die Botschaft: Du hast alles in Dir was Du brauchst um erfolgreich zu sein. Es gilt einfach, die Herausforderungen im Leben anzunehmen und etwas daraus zu machen. Nie aufhören, immer weitergehen um Deine Ziele zu erreichen. Ein bewundernswertes Beispiel dafür wie das jeder schaffen kann. Und damit das alles nicht nur in unseren Köpfen, sondern auch in unseren Herzen ankommt, schliesst Yvonne das Gehörte mit einer vertiefenden Meditation ab. 

Martina Haller – Blockaden lösen, die Dich am Erfolg hindern

Martina startet mit ihrer beeindruckenden Geschichte und erzählt uns wie sie dazu gekommen ist TIM zu entwickeln. Martina bewegt im wahrsten Sinne des Wortes. Mit ihrer sprühenden Fröhlichkeit stellt sie uns ihr selbst entwickeltes Programm TIM (Transformation in Minuten) vor. Ein Programm, mit dem Du auf allen Ebenen Deine Blockaden innerhalb von Minuten lösen kannst. Ob das wirklich so einfach ist? 

Martina ist ganz in ihrem Element. Nach einer kurzen Entspannungsübung gehts los. Alle stehe erwartungsvoll in den Startlöchern und Martina begleitet uns Schritt für Schritt durch das meditative Programm. Ihre Begeisterung und ihr inniger Wunsch Menschen zu unterstützen ist spürbar. Es ist ein sehr tief gehender und heilsamer Prozess. Die hohe Energie im Raum ist fast greifbar. Am Ende strahlen alle glücklich und zufrieden wie Kerzen am Weihnachtsbaum. 

Mit jeder Minute wird mir mehr zur Gewissheit, dass ich hier genau richtig bin. Yes. Yes. Yes. Alles ist einfach wundertoll und faszinierend.

Manuel Ben Köstler – Digitales Marketing und Verkaufsprozesse

Jetzt wird’s technisch. Die Technik ist immer so ein Thema, um das ich mich gern herumdrücke. Ich denke immer dass ich das alles gar nicht brauche. Aber ehrlich gesagt ist das ganz einfach nur Vermeidungsstrategie. Was mich angenehm überrascht ist, dass mittlerweile auch die genialsten Technik-Freaks vermitteln, dass Du über Deine Persönlichkeit verkaufst. Über Dein Warum. Trotz, oder vielleicht gerade wegen der Technik, ein sehr spannender und inspirierender Vortrag. 

Ganz ehrlich – ich bin nicht wirklich gut in der Wiedergabe von technischen Dingen, Zahlen und Prozessen. Darum schaut auf Manuels Website wenn Ihr mehr erfahren wollt. Es lohnt sich😉

Danach raucht erst mal allen gehörig der Kopf. So viel Input. Gehaltvoll und wertvoll. 

Also erst mal freie Austauschrunde und Energie tanken. Wie wunderbar dass Pius Vögel (Primusona) da ist. Er bringt uns mit den Schwingungen seiner Klangliege wieder in Balance, damit wir fit sind fürs Abendessen.

Noch während des gemeinsamen Abendessens im Hotelrestaurant, wo wir mit auserlesenen Köstlichkeiten verwöhnt werden, tauschen wir uns angeregt über unsere Erfahrungen und Eindrücke des erlebnisreichen Tages aus. Ich finds mal wieder obergenial wie schnell Menschen, die auf einem ähnlichen Level ticken, zusammen finden. Bei jedem Referenten hatte ich das Gefühl: Yes, yes, yes. Ganz genau. Wie beim Hausbau setzen wir hier Stein für Stein aufeinander, jeder auf seine Art. Der Heinz hat sich schon lange nicht mehr gemeldet. Er liegt satt und zufrieden in seiner Hängematte😉

Zweiter Workshoptag

Patrick A. Wind und Ulrike Ditz – Medienpräsenz, Storytelling und Authentizität

Der Tag beginnt mit dem spannenden Thema Storytelling. Yes, genau meins. Patrick erzählt von sich, wie er dazu kam Musiker zu werden. Und warum er beim Burnout-Netzwerk, das seine Tante Ulrike Ditz gegründet hat, eingestiegen ist. Eine bewegende und aufregende Geschichte von Herausforderungen und demungebrochenen Willen seine Träume zu verwirklichen. Spätestens jetzt wird jedem Zuhörer klar, warum es so wichtig ist über seine Persönlichkeit zu verkaufen. Denn genau das weckt Emotionen und baut die Brücke zu unseren Klienten und Kunden. 

Auch Ulrike Ditz erzählt ihre bewegende Geschichte. Zum ersten Mal! Wie sie die grossen Herausforderungen in ihrem Leben gemeistert hat. Unglaublich wozu ein Mensch fähig ist der ein klares Ziel vor Augen hat. Und genau das berührt die Menschen und schafft Verbindungen. Genau hinter den gemeisterten Herausforderungen steckt unser Warum. Nun wissen wir alle ganz genau warum sie das Burnout-Netzwerk gegründet hat. 

Noch vollkommen geflasht gehts weiter. Der Tag ist gehaltvoll aber die Energie ist hoch. Wir alle ziehen am gleichen Strang, haben ähnliche Ziele und Wünsche. Das schweisst zusammen. Hier und da gibt es herzliche Knuddels und Umarmungen in der Burnout-Netzwerk-Familie. 

Mir kommt der Vergleich mit einer schönen Perlenkette. Eine Perle nach der anderen wird fein säuberlich aufgezogen. Jede für sich ein wertvolles Unikat. Zusammen ein funkelndes Schmuckstück.

Torsten Steinbrink – Verkaufen ohne zu verkaufen

Torsten Steinbrink kommt mit Bodyguard „Spartakus“. Schon gestern Abend durften wir einen Blick auf ihn werfen, der zuerst einmal die Lacher auf seiner Seite hatte (siehe Foto). Torsten warnte uns, ihm nicht zu nahe zu kommen, das mag er nicht. Aber angesichts dieses Hund gewordenen Engels konnten wir alle kaum wiederstehen ihn zu knuddeln. Doch gleich bei der ersten Annäherung durch Stéphane bekamen wir die erste Lektion von Spartakus. Energisch bellend bestätigte er die Worte seines Herrchens ziemlich laut und energisch, indem er erst mal heftig bellend den Tarif durchgab.

Torsten hat uns eine ebenso bild- wie umfangreiche Präsentation mitgebracht, anhand dessen er uns detailliert über die Verkaufsprozesse im Online-Marketing aufklärt. Als erstes betont auch er wie wichtig unsere eigene Geschichte und unser Warum sind. Um für unsere Kunden sichtbar zu werden ist die Grundvoraussetzung, dass wir erst mal wissen mit wem wir arbeiten wollen, und warum wir tun was wir tun. Ansonsten nützt die beste Strategie nix. 

Torsten erklärt uns was es braucht, um von unseren Wunschkunden auf Social Media und von Tante google gefunden zu werden. Ganz schön kompliziert hört sich das an. Wir bekommen später eine PDF-Datei, zum Glück. Aber schon während Torsten erklärt, wird es mir mehr und mehr zur Gewissheit, dass ich das lieber die Profis machen lasse. Von Dingen, die nicht in meiner Brillanz-Zone liegen, lasse ich grundsätzlich die Finger. Kostet mich zu viel Zeit.

Monika Obrist – So bringst Du Dein Angebot kristallklar auf dem Punkt

Das war ganz schön viel Stoff. Und fast eine dreiviertel Stunde später als geplant ist es auch. Der Rauch um unsere Köpfe hat sich inzwischen zu einem dicken Qualm verdichtet, es ist unruhig im Raum. Ich checke sofort, dass ich hier nur noch mit leichter Kost arbeiten kann. Die „Heldenreise“ für die Über mich Seite ist nicht mehr drin. Dennoch will ich meiner Burnout-Familie etwas Wertvolles mitgeben, mit dem sie was anfangen kann.

 

Also erzähle ich erst mal ein bisschen über mich. Geschichten sind immer gut. Langsam kehrt wieder Ruhe ein. Ich verteile mein Skript und freue mich, dass ich genau die richtigen Fragen gewählt habe. Kurz und knackig, trotzdem zielführend. Ziel ist herauszukristallisieren: Welches Problem hat mein Wunschkunde? Was ist die Lösung seines Problems? Warum bist genau Du optimale Problemlöser*in? Und als letztes ein Angebot daraus kreieren.

Intuitiv lasse ich die Leute zu zweit an der letzten Aufgabe arbeiten, um zu reflektieren, wie das beim Gegenüber ankommt. Hier und da gibt es sowohl berührende Momente, als auch begeisternde Erkenntnisse in dieser kurzen Zeit. Yes. Das war genau die Essenz die es brauchte um die Inhalte der 2 Tage optimal abzurunden. Kurzerhand lade ich alle zu einem späteren Webinar zum Thema „Heldenreise“ ein.

Die Reise neigt sich ihrem Ende zu

Feierabend. Relaxen. Abendessen! Das haben wir uns verdient denn da ging ganz schön was in den letzten Tagen. Zufrieden und glücklich lassen wir gemeinsam den Abend im Restaurant ausklingen, geniessen kunterbunte Köstlichkeiten, und lassen uns den Vino schmecken. 

Abreisetag. Wir sitzen zusammen beim Frühstück, das mir vorkommt wie ein Familientreffen. Strahlende Gesichter, Gelächter. Kontakte werden ausgetauscht, Verabredungen getroffen. „Wir bleiben in Kontakt, klar.“ 

Zum Schluss kommen wir noch in den Genuss eines ganz besonderen Zückerchens. Wer Lust hat gönnt sich bei Irmgard Brand, Fotografin und Fotokünstlerin, ein Espresso-Shooting und lässt sich zauberhafte Fotos machen. Ich natürlich auch, zu sehen auf meiner Facebook-Seite.

Geil war’s, echt geil. Wir kamen als Fremde und gehen als Freunde. Es war eine sehr intensive, gehaltvolle, aufregende und spannende Zeit im Kreis von besonderen, wundervollen Menschen. Und dabei haben wir jede Menge darüber erfahren, was Erfolg, Verkaufen und Netzwerken miteinander zu tun haben😉

Die Essenz des Ganzen – Jeder Einzelne ist schon wirklich genial, aber zusammen rocken wir das Burnout-Netzwerk. Fortsetzung folgt im nächsten Jahr😉

Der nächste Workshop steht schon in den Startlöchern. Vom 23.-26. Februar 2020. Sehen wir uns dort?

Herzlich
Monika

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Die Referent*innen in der Reihenfolge

https://www.yvonnemaisch.com
https://martinahaller.de
https://www.manuelkoestler.com
https://burnoutnetzwerk.de
https://steinbrinkmedia.com
https://monikaobrist.com

Weitere Empfehlungen

https://www.grandhotelterme.it/de
https://primusona.de
https://www.irmgard-brand.de

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Explora Live Vortrag: Eine atemberaubende Reise durch den Regenwald

Explora Live Vortrag: Eine atemberaubende Reise durch den Regenwald

Wunderwelt im Verborgenen

Explora Live Vortrag von Sandra Hanke und Dieter Schonlau in Buchs, 10.01.2018 

Spontan haben wir uns für diesen Explora Live Vortrag angemeldet. Als absoluter Natur- und Tierfan liebe ich es in der Natur zu sein und Tiere zu beobachten. Sie sind so einzigartig. Denken nicht, handeln intuitiv und zeigen uns auf ihre eigene individuelle Art und Weise, was es bedeutet eins mit sich zu sein in ihrer ganz natürlichen Schönheit. Ich war selbst schon in Regenwäldern, auch auf Borneo, und vollkommen fasziniert von der atemberaubenden Flora und Fauna. Auch wenn es nur geführte Touren waren, die mich längst nicht so tief hineingeführt haben wie Sandra und Dieter, war ich doch jedes mal von einem Gefühl geflasht: wundervoll! Einzutauchen in eine unbekannte Welt. Sich ganz darin zu verlieren in all den wundervollen Farben und Facetten. Zu sehen, zu staunen, zu erleben.Der Saal ist voll. Wir sitzen vorne und ich bin schon vor Aufregung ganz hibbelig. Dieter betritt die Bühne und die Reise beginnt.

(mehr …)

Wege in die Freiheit

Wege in die Freiheit

Warum es besser ist Fehler zu machen als gar nichts zu tun

Kennst Du das? Du weisst genau dass Du gut bist in dem was Du tust, und Du hast der Welt etwas zu geben. Du brennst darauf, endlich loszulegen aber Dein Perfektionismus lässt Dich ständig daran zweifeln, ob Du mit Deiner Message genau die Menschen erreichst, mit denen Du zusammenarbeiten möchtest. Und statt Dich zu zeigen wie Du bist, bastelst Du immer weiter an Deinen Texten herum, verschwendest Deine wertvolle Zeit und verpasst viele Chancen.

Warum Perfektion Stagnation bedeutet und Dich nicht weiterbringt

Ich spreche aus eigener Erfahrung! Obwohl das Schreiben und Optimieren von Texten genau das ist, was ich liebe, habe ich mich mit meiner „Über mich“- Seite“ sehr schwer getan. Ich habe wochenlang dafür gebraucht, habe gefühlte 1000 mal alles in die Tonne gehauen und wieder von vorne angefangen. Weils nicht „perfekt“ war – zu lang, zu kurz, nicht SEO-optimiert, die Überschriften sind nicht gut, andere sind besser als ich – und so weiter. Letztendlich waren es meine Zweifel und Ängste, von denen ich mich habe blockieren lassen. Zweifel, ob die Welt braucht, was ich zu geben habe. Angst vor Kritik und Ablehnung und dem „Nichtfunktionieren“. Es gab immer soooo viele Dinge, die wichtiger waren und die unbedingt erledigt werden mussten. Dabei hat mir diese Aufschieberitis nix gebracht ausser der Tatsache, dass ich mich immer weiter von meinen Zielen entfernt habe und ich mich immer schlechter fühlte. Bis es bei mir in einem Schreibworkshop endlich gefunkt hat. Plötzlich floss mir der Text nur so aus den Fingern und am nächsten Tag habe ich innerhalb von 3 Stunden alles aufgeschrieben, was ich Euch sagen will. Und es ist mir egal, ob das nun alles perfekt ist und ob andere das besser machen. Es ist ein Anfang, mein Anfang.

Wenn Du dies liest, weisst Du, wie Du es nicht machen solltest

Mein ganzes Leben lang habe ich mich verbogen, verschoben, verdreht und selbst belogen. Ich trug eine Schutzmaske, die ich als Kind aufgesetzt und bis vor kurzem nur selten abgelegt habe. Die Maske hatte viele Facetten. Je nach dem, was gerade von aussen anstand, passte ich sie an. Meistens mimte ich die Coole, Starke, die Powerfrau, die nichts umwerfen kann. Obwohl ich mich oft gar nicht so fühlte, gestattete ich mir nicht, mein wahres Ich zu zeigen – aus Angst, verletzt und ausgenutzt zu werden. Mein wahres Ich – das kannten bis vor kurzem nur meine besten Freunde.

Meine Rebellion gegen das „angepasst sein“ lebte ich, indem ich meistens gegen alles war, was „von oben“ vorgegeben wurde. Gegen starre Regeln im Job, Vorschriften meiner Eltern, Vorgaben der Gesellschaft – was man macht und was nicht. Ich hatte schon immer einen sehr ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und empfinde Unterdrückung und Ausbeutung, Diskriminierung von Minderheiten, Ablehnung gegen alles, was nicht der Norm entspricht, als absolutes No go. Wen wundert es, dass ich mich deshalb auch schon immer zum „Ungewöhnlichen“, „Andersartigen“, „Schrägen“, und natürlich dem „von der Gesellschaft nicht Akzeptierten“ angezogen fühlte. Schon in meiner Jugend hatte ich immer das Gefühl irgendwie anders zu sein. Aber weil ich dazu gehören wollte, passte ich mich an. So lange, bis ich es satt hatte und weiterzog. Eine neue Beziehung, ein neuer Job, andere Freunde. Ein neuer Kick.

Schon als Kind hatte ich ständig neue Ideen im Kopf und wusste oft nicht, was ich als erstes tun sollte. Bis auf mein Faible für das Lesen und Schreiben – am liebsten draussen in der Natur – wechselten meine Interessen ständig. Meine Kreativität kannte keine Grenzen. Mein Zimmer war voll mit „Kunstwerken“, die ich aus irgendwelchem alten Zeug gebastelt hatte. Die Wände waren übersät mit Collagen und Bildern von mir.

Mit 14 stand ich dann vor der Entscheidung: Schule oder Lehre. Da mich die Schule, bis auf wenige Ausnahmen, meistens langweilte, und ich mich dort einfach unfrei fühlte, machte ich eine kaufmännische Ausbildung. Warum? Weil meine Freundinnen es auch machten und weil ich dachte, dass ich da bestimmt ganz viel mit Schreiben zu tun habe. An dieser Stelle könnt Ihr ruhig lachen, ich tue es auch😂

Na ja, Ihr könnt es Euch denken – der Schuss ging gehörig nach hinten los. Statt viel zu schreiben musste ich mich mit so langweiligen Sachen wie Buchhaltung, Putzen und Einkaufen herumschlagen. Ich fühlte mich wieder mal völlig deplatziert und litt darunter, tagtäglich stundenlang in einem verstaubten Büro dahinzuvegetieren. Sprüche wie „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“, „erst die Arbeit, dann das Vergnügen“, prägten mein Arbeitsleben. So quälte ich mich durch meine Lehre. Und weil ich glaubte, dass das normal ist – schliesslich machten es alle so – blieb ich in meinem Job.

Da ich mich meistens schon nach kurzer Zeit langweilte, wechselte ich meine Jobs im 1-2-Jahrestakt. Nur in kleinen Büros, wo ich selbstbestimmt arbeiten und mich frei entfalten konnte, hielt ich es länger aus. Es hat mir total Spass gemacht, meine Ideen einzubringen, mitzugestalten und dafür zu sorgen, dass „es läuft“. Meinen letzten Traumjob kündigte ich 2005, um der Liebe wegen in die Schweiz zu ziehen.

Die Liebe ist geblieben, der Spass an der Arbeit verging mir mehr und mehr. Ich quälte mich wieder durch einige mehr oder weniger prickelnde Jobs bis ich krank wurde und wusste, jetzt muss etwas passieren – ich muss etwas anderes machen!

Mein Plan war, mir mein eigenes Business vorerst als 2. Standbein aufzubauen und dann meinen Job zu kündigen – irgendwann. Doch wie so oft, kam es anders. Ich bekam eine neue Chefin vor die Nase gesetzt, mit der ich nicht konnte. Und ehe ich bis 10 zählen konnte, war ich meinen Job los. Scheissseeee!!

Da ich felsenfest davon überzeugt war einen Brotjob zu brauchen, schrieb ich innerhalb von 2 Jahren über 500 Bewerbungen, statt mich auf mein eigenes Ding zu fokussieren. Noch 5 Jahre zuvor hatte ich bei 5 Bewerbungen die Auswahl zwischen den mir angebotenen Jobs. Ich absolvierte Bewerbungstrainings, die mir vom Arbeitsamt aufdiktiert wurden, wo ich die Bewerbungen für meine Leidensgenossen formulierte und die Arbeitsunterlagen meiner Dozenten korrigierte. Ich war ständig im Stress und die ewigen Absagen nagten immer mehr an meinem Selbstbewusstsein.

Ab hier wird’s schön😃

Irgendwann kam ich auf den Blog von Markus Cerenak. Und ich begann, mich ernsthaft zu fragen was ich da mache. Will ich das alles wirklich? Liebe ich was ich tue? Die Antwort war: Ich hatte so dermassen die Schnauze voll von allem und wünschte mich auf eine einsame Insel. Stattdessen las ich immer mehr Blogs von Menschen, die tun was sie lieben. Ich konnte gar nicht mehr aufhören, so fasziniert war ich von ihrem Tun, ihren Geschichten und ihrem persönlichen Weg. Durch das Lesen und die ständig wachsenden Kontakte mit Gleichgesinnten kam ich dann auch drauf, dass ich ein Scanner bin und hochsensibel. Na, endlich hatte das Kind einen Namen und es war eine Befreiung für mich festzustellen, dass ich nicht die Einzige bin, die so schräg durch die Welt marschiert🙃

Die eigene Vision finden

Der persönliche Lebensweg dieser Menschen hat mich dazu inspiriert, meine eigene Vision zu finden und mich auf den Weg in die Freiheit zu machen. Zugegeben, es ist nicht immer einfach. Aber ist es etwa einfach, jeden Tag ein ungeliebtes Pflichtprogramm abzuspulen und auf das Wochenende oder den Urlaub zu warten? Ich habe so viele liebenswerte Menschen kennengelernt, die mich unterstützen und motivieren, die an mich glauben. Und denen ich helfen kann mit meinem Wissen und mit dem, was ich liebe. Es gehen immer wieder Türen auf – das ist spannend, faszinierend, aufregend. Ich lerne jeden Tag etwas Neues. Und obwohl ich momentan kohlemässig auf Sparflamme lebe, bin ich zufrieden, dankbar und glücklich.

Und was hast Du davon?

Ich will, dass auch Du dranbleibst! Lebe Deinen Traum – weg vom 9 to 5 Job, hin zu einem glücklichen, selbstbestimmten Leben. Du musst das Rad nicht neu erfinden. Ich helfe Dir gerne mit meinen Erfahrungen, damit Du nicht die gleichen Fehler machst wie ich. Ich gebe Dir Tipps oder vernetze Dich mit jemandem, der Dir weiterhelfen kann.

Hast Du Fragen? Wo stehst Du gerade? Was brauchst Du? Womit kann ich Dich unterstützen?

Ich freue mich Deinen Kommentar, Fragen und Anregungen.

Wir sehen uns…

Monika Eleisa