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Jahresrückblick 2020 – Meine abenteuerliche Heldenreise

Jahresrückblick 2020 – Meine abenteuerliche Heldenreise

Jahresrückblick 2020 –
(M)eine abenteuerliche Heldenreise

Seit Tagen stelle ich mir die Frage, ob es überhaupt jemanden interessiert, was bei mir 2020 gelaufen ist und was nicht. Also fragte ich meine Seele „Was wünschst Du Dir? Gibt es etwas, das ich den Menschen da draussen erzählen soll, etwas, das ihnen auf ihrem eigenen Weg helfen kann?“ Die Antwort kam ziemlich schnell – „Yes! Deine Heldenreise – Die Essenz von dem wichtigsten, von den Geschenken, die Du 2020 bekommen hast.“ Also gut, erzähle ich etwas über Geschenke, das finde ich sowieso viel interessanter😉

Aufbruch und Visionen

Viel hatte ich vor im 2020 mit meinem Wunderwerkzeug – der „Heldenreise“. Gefühlt tausend Ideen um Menschen dabei zu unterstützen, die Brücke zu ihren potentiellen Klient*innen und Kund*innen mit ihren Webseiten-Texten zu bauen. Da war zum einen mein brennender Wunsch auf der Bühne zu stehen und viele Life-Videos und Webinare zu machen,  Speakerin bei einem Online-Kongress zu sein. Zum anderen einen Online-Kurs zu entwickeln, Workshops und Seminare zu halten, sowohl online als auch offline. Jaaaa, ich liebe es in Gruppen zu arbeiten und Menschen zu inspirieren. Ausserdem wollte ich reisen, reisen, reisen. Nicht zu vergessen, endlich meinen Traum vom Heldenreise-Workshop auf einer Segelyacht umsetzen. Und, und, und… Nicht zuletzt wollte ich alles mit mehr Ruhe und Leichtigkeit angehen. Nicht mehr so viel „Sollen und Wollen“, stattdessen mehr SEIN, meiner Intuition folgen.

Bühnenpräsenz

Meinen ersten Tages-Workshop führte ich im Februar mit 1 Teilnehmerin durch. No matter what…was ich will, das ziehe ich durch. Der Tag war ein Knaller, sehr bereichernd für uns Beide. Es hat wahnsinnig viel Spass gemacht, obwohl es eigentlich ein Gruppen-Workshop sein sollte. Mein Learning daraus: „Einen Gruppen-Workshop macht man am besten in einer Gruppe.“😉

Dann fing ich an meinen geplanten Online-Kurs zu entwickeln. Dazu buchte ich einen Kurs mit Veit Lindau auf Homodea. Und damit fing alles an. Das Fahrzeug, das so lange kaum benutzt herumgestanden hatte, setzte sich in Bewegung😉

Ich hatte gerade eine grobe Struktur mit den Inhalten angelegt, als das C-Ding auf die Bühne kam. Na das war ja mal eine Bühnenpräsenz, also nicht für mich sondern für C. So eine geile Marketingstrategie hätte ich mir auch gewünscht. Von 0 auf hundert plötzlich in aller Munde. Krass! Dabei beeindruckte mich das C-Ding an sich nicht wirklich, ich verstand die ganze Aufregung nicht.

Am 15. März, im Rahmen meiner Intuitiv-Schreib-Session, die ich täglich mache, bekam ich die BotschaftCorona nach seinem Auftrag zu fragen. „Mensch, was ist das für ein Mist“, dachte ich genervt. „Da plappert doch mein Ego, oder nicht? Nee ich will das nicht, lass mich in Ruhe.“ Doch meine Weigerung interessierte die Stimme in mir überhaupt nicht. Während ich versuchte fokussiert meiner Arbeit nachzugehen, versuchte sie pausenlos, mich dazu zu überreden, endlich meinen Widerstand aufzugeben, was ich dann irgendwann auch tat.

Mutter Erde macht Hausputz

Die Botschaft war, kurz zusammengefasst, ganz simpel, und stimmte mit dem, was ich von Anfang an gespürt hatte, überein: „Ihr habt mich geschaffen und Ihr nährt mich gut weil Ihr alle so verrückt seid, und den Hals nicht vollkriegt. Ich bin da um Euch zu zeigen, dass es Zeit ist, Euch wieder auf Eure Werte zu besinnen. Ein Weckruf zur Solidarität mit Euren Mitmenschen, mit Mutter Erde, mit der Natur und allem was ist. Ein Tritt in den Allerwertesten, damit Ihr endlich wach werdet um den Wahnsinn Eures konsumorientierten Verhaltens mit all seinen Folgen zu stoppen! Ihr alle könnt etwas verändern, von heute auf morgen. Du weißt es, sei ein Leuchtturm.“

Da war es wieder – das Bild des Leuchtturms, das mich seit 1 Jahr begleitet. Aber was sollte das jetzt für mich konkret bedeuten? Ich würde einfach darauf vertrauen, dass sich mir das schon noch erschliessen würde. Und ehrlich gesagt scheute ich mich davor, mit meiner Erkenntnis raus zu gehen. Stattdessen erzählte ich in einem Life-Video, welche „Gedanken“ zu dem C-Ding mir durch den Kopf gingen.

Tatsache ist: Von Anfang an hatte ich eher das Gefühl, dass Mutter Erde sich jetzt endlich mal ans Aufräumen macht. Frühlingsputz sozusagen. Wir hatten laut nach Veränderung gerufen, hier war sie. Ok, nicht ganz so, wie wir uns das gewünscht hatten – so einfach easy peasy mal eben mit dem Staubwedel ein bisschen Staub aufwirbeln, ohne Lärm zu machen und alles rundherum aufzuwecken. Nee, stattdessen fing Mutter Erde mit der fetten Reinigungsmaschine an zu wirbeln, sodass wirklich jeder mitkriegte, dass jetzt Grundreinigung angesagt war, aber richtig.

Tja, wenn man nach dem Blumenboten ruft, kann es schon mal vorkommen, dass der Herzchirurg vor der Tür steht. Gut zu wissen, dass er den Blumenstrauss in seinem Arztkoffer versteckt hat🤣 Soll heissen:

„Geschenke kommen manchmal in einer recht ungewöhnlichen Verpackung daher, sodass man sie oft gar nicht als Geschenke erkennt…auf den ersten Blick.“

Ideenfeuerwerk und Wunder

Neben meinem Online-Kurs-Ding fing ich an, Kurse auf Homodea zu machen. Persönlichkeitsentwicklung– meine grosse Leidenschaft! Mein Mann hatte durch C seinen Job verloren und wir machten die Kurse gemeinsam. Es war gigantisch was geschah. Durch die tägliche Arbeit mit den Inhalten bekam ich innerhalb kürzester Zeit einen gewaltigen Schub nach vorne. Ein nahezu ekstatisches Flowgefühl von Abenteuer und Neuanfang erfüllte mich, und zündete ein unglaubliches Ideenfeuerwerk in meinem Kopf. Ideen, die gerade noch als zartes Pflänzchen im Hinterstübchen auf die ersten Sonnenstrahlen warteten um zu erblühen, bekamen einen enormen Wachstumsschub. Neue Menschen kamen in mein Leben, neue Möglichkeiten taten sich auf, ich konnte es kaum fassen, was geschah.

Schreiben ist Heilung

Plötzlich kamen andere Kund*innen zu mir. Intuitiv und durch Empfehlung! Ohne dass ich irgendwas dafür getan hatte im Sinne von TUN. Weder Werbung auf Social Media noch sonst was. Und damit verselbstständigte sich der „Nebeneffekt“ meiner Arbeit. Plötzlich waren sie da, die Menschen, die anfingen ihre Themen zu transformieren, während sie ihre Heldenreise aufschrieben. Kund*innen, die das Bedürfnis nach mehr als guten Webseitentexten hatten. Nämlich Unterstützung in ihren Prozessen durch das intuitive Schreiben und der Wunsch nach Inspirationen und Ideen für ihre nächsten Schritte. Ich war vollkommen geflasht.

Einzigartigkeit

Im Rahmen meiner Arbeit beschäftige ich mich schon lange mit dem Thema „Einzigartigkeit“. Einer der wichtigsten Aspekte, um sich von seinen Mitbewerber*innen zu unterscheiden – und Konkurrenz war gestern. Ich stiess auf ein geniales Tool, entwickelte es weiter, gestaltete einen separaten Workshop damit und ergänzte meinen Online-Kurs. Ich war Feuer und Flamme und freute mich wie blöd. Damit würde ich die Menschen noch besser unterstützen können, yippieh.

Ich bot kostenlose Challenges an um den Menschen eine Kostprobe davon zu geben, was sie in meinen Workshops lernen würden. Ich hielt Webinare um ihnen zu zeigen, was ich Wundervolles geschaffen hatte. Nun würden auch die, die sich 1:1 nicht leisten konnten oder wollten, ihre Texte selbst entwickeln können. Voller Vorfreude auf die Gruppenarbeit entwickelte ich Landingpage & Co…was man halt alles so macht.

„Geh noch mal über Los…“

Doch dann kam alles ganz anders. Niemanden schien es wirklich zu interessieren, was ich tat. Ich launchte meinen Kurs zwei Mal ohne Resultat. Und dann tat ich genau das, was ich früher schon einige Male getan hatte: Ich warf das Zeug in die virtuelle „Braucht keiner“ – Schublade, wo sie zusammen mit den anderen Workshops, die ich in den letzten Jahren entwickelt hatte, erst mal von der Bildfläche verschwanden.

Da waren sie wieder. Mister Selbstzweifel und Frau Ablehnung hatten sich wieder mal ihr Terrain zurückerobert und mich dazu gebracht zu resignieren. Offensichtlich war das, was ich zu geben hatte, nicht das, was andere Menschen wollten. Jedenfalls nicht von mir. Was hatte ich falsch gemacht?

 Mir reichte es. Dieses ganze Social Media-Gedöhnse, das ganze Tamm Tamm, das „man“ machen soll und muss. Obwohl ich es liebe Videos zu machen, Menschen zu inspirieren, mich auszutauschen – ich hatte das alles plötzlich sowas von satt. Es wurde mir zu laut, ich sehnte mich nach Ruhe. Immer häufiger zog ich mich einfach für längere Zeit raus aus Facebook und Co. Und ich genoss es.

Stattdessen fokussierte ich mich darauf, mit meinen 1:1 Kunden stetig weiterzuarbeiten, da hatte ich wenigstens Spass. Die meisten von ihnen waren mittlerweile ebenfalls auf Homodea. Durch unsere gemeinsame Weiterentwicklung ergaben sich so erfüllende Synergien, sodass ich immer besser wahrnehmen konnte, was sie gerade brauchten. Und gleichzeitig immer mehr von dem, was mich ausmacht, einbringen. Und das ist definitiv viel mehr als Webseiten-Texte zu schreiben. Aber ich träumte immer noch davon Workshops zu machen!

Eine wertvolle Erkenntnis

Ich begann, mich innerhalb des Kurses „Schattenwerk“ auf Homodea mit meinen Schatten auseinanderzusetzen. Den ungeliebten Anteilen in mir, denen ich immer wieder die Tür zu meinem Bewusstsein zugesperrt hatte, weil ich sie einfach nicht sehen wollte. Heldin hin oder her –  das war definitiv kein Strandspaziergang. Doch ich lernte, sie anzunehmen und zu lieben. Noch heute kommt immer mal wieder einer von ihnen aus der Tiefe herauf und klopft energisch an meine Tür. Nur – heute öffne ich sie ihm und gebe ihm was er sich wünscht.

Guter Tipp: Wenn solch ein ungebetener Gast vor Deiner Tür steht, begrüsse ihn einfach freundlich. Frag ihn, was er von Dir braucht und gib ihm das. Du wirst sehen, plötzlich verwandelt sich der unangenehme Zeitgenosse zu einem hilfreichen Begleiter auf Deinem Weg. Wenn Du mehr darüber wissen willst, frag mich  einfach oder schau auf der Homodea Plattform nach dem Kurs „Schattenwerk“.

Hurra, noch mehr Geschenke

Die schönsten Geschenk aus meiner Schattenarbeit:

  • Ich habe begriffen was mich warum immer wieder so erbarmungslos getriggert hat
  • Ich habe gelernt es anzunehmen und zu transformieren
  • Ich habe erkannt, dass viele meiner Fähigkeiten, die die ganze Zeit in mir geschlummert haben, endlich gesehen und genutzt werden wollen

Gleichzeitig mit meiner Schattenarbeit kristallisierte sich das, was ich in Zukunft in meine bestehende Arbeit integrieren werde, immer mehr heraus. Fähigkeiten, die ich bekommen habe um Menschen zu dienen, und die ich meistens zurückgehalten habe, weil ich dachte, dass das nicht zu meinem Business passt. Was für eine Verschwendung von ungenutztem Potential!

The Call – Der Ruf

Und dann kam „The Call“. Der nächste Kurs auf Homodea, dem ich mich aus tiefster Seele heraus widmete. Ich wollte herausfinden, was meine wahre Berufung ist und wie ich meine vielseitigen Fähigkeiten mit meinem bestehenden Business als Storytelling-Coach und intuitive Texterin miteinander verknüpfenkann.

Mein Credo habe ich bereits gefunden: „Überschreite Grenzen, alles ist möglich.“

Die Form ist jetzt, Anfang Januar 2021 noch nicht so ganz ausgereift, ich arbeite noch daran. Klar ist schon, dass ich Menschen über das Erarbeiten ihrer Texte hinaus, mit Inspirations-Coachings und Ideen-Flüsternunterstützen werde, um ihnen dabei zu helfen Klarheit und umsetzbare Ideen für ihren weiteren Weg zu bekommen.

Ach ja, da war doch noch was. Ich spürte den Ruf einen Homodea-Meetingpoint zu leiten. Also habe ich im Oktober, gemeinsam mit einer weiteren Wegbegleiterin, den Homodea-Meetingpoint im Aargauübernommen. Mehr darüber, und wie Du Dich mit uns verbinden kannst, demnächst auf meiner Website. Oder schreib mir einfach, wenn Du dabei sein willst an: info(at)monikaobrist.com.

Danke

Abschliessend darf ich sagen: Es war ein spektakuläre und erfolgreiches Jahr voller neuer Möglichkeiten und Erkenntnisse. Ich danke Veit und Andrea Lindau und ihrem Team von Herzen für ihr Wirken.

Und ich danke den wundervollen Menschen – Kund*innen, Kooperationspartner*innen, Homies, Freund*innen all over the world, dem Chanting-Circel Reinach, den 5Rhythmen-Tänzer*innen, den Zauberfrauen aus unserer Magic-Power-Gruppe und aus meiner Emailheldinnen-Gruppe – die mich das Jahr über begleitet, unterstützt und inspiriert haben, manchmal auch mit einem liebevollen Arschtritt😉Yes, Ihr Superheld*innen, Ihr seid der Wahnsinn. I really love you all!! Und jetzt rocken wir 2021. Es wird fun-tastisch🤸‍

Herzlich

Deine Textheldin und Schatzfinderin

Monika

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Die Heldenreise und die Über-mich-Seite

Die Heldenreise und die Über-mich-Seite

Was ist die Heldenreise?

Wie und Warum Du mit Deiner Geschichte auf Deiner Über mich Seite die Herzen Deiner Kunden öffnest

Gastartikel auf Onlinekurse-Kompass.de von der wunderbaren Eva Peters

Deine Über mich Seite. Welche Gefühle kommen in Dir auf, wenn Du Dir die Frage stellst: „Was schreibe ich über mich auf meiner Über mich Seite?“

Easypeasy. Kein Problem. Mache ich mit links. Hab ich schon.

Oder eher…

Oh nee, das schiebe ich schon seit…. vor mir her, weil ich überhaupt nicht weiss, was ich über mich schreiben soll. Ich brauche keine Über mich Seite. Meine Ausbildungen und ein Foto, das muss reichen.

Wusstest Du, dass Deine potentiellen Kund*innen als erstes auf Deiner Über mich Seite nach Hinweisen schauen, die ihnen ein Gefühl davon vermitteln, ob Du ihre Probleme lösen kannst? Denn Deine Klient*in / Kund*in sucht keinen Therapeuten oder Berater, sie/er sucht eine Lösung für ihr/sein Problem.

Wie Du mit Deiner Heldenreise eine vertrauensvolle Verbindung zu Deinem Kunden aufbaust

Wenn Du Dich jetzt fragst wie Du das machen sollst, dann lies hier unbedingt weiter. Am einfachsten öffnest Du die Herzen Deiner Klienten mit Deiner Geschichte, Deiner Heldenreise.

Viele Unternehmer*innen denken immer noch, dass es reicht eine Website zu haben mit ein paar hübschen Bildchen und den Stationen ihres Berufsweges. Doch sein wir mal ehrlich. Wenn Du eine Lösung für Dein Problem suchst, reicht es Dir dann zu sehen welche Ausbildungen jemand gemacht, wo er gewohnt und wie viele Kinder er hat? Oder möchtest Du nachvollziehbar erfahren, WARUM die/der Anbieter*in tut was sie/er tut. Du suchst eine Verbindung, Gemeinsamkeiten. Und genau das vermittelst Du mit Deiner Heldenreise.

Was ist die Heldenreise?

Alle Märchen und Mythen folgen einer bestimmten Grundstruktur. Überall dort wo eine Held*in vorkommt, liegt der Geschichte diese Struktur zugrunde. Joseph Campbell beschreibt den Weg des Helden in 13 Schritten, siehe Abenteuer des Helden nach Campbell.

 Es gibt immer einen Held*in, die/der ihrem/seinem Ruf folgt um eine Aufgabe zu erfüllen. Sie/er macht sich auf den Weg, ihrer/seiner Heldenreise. Denk mal an Harry Potter oder Matrix.

Und genauso wie die Helden aus diesen Geschichten hat jeder von uns seine eigene Heldenreise, seine Geschichte. Auch, oder gerade, als Unternehmerin, die sich mit etwas was sie liebt selbstständig gemacht hat. Jeder durchläuft diese Stationen in seinem Leben.

Der Held ist immer der strahlende Gewinner, stimmt das?

Jetzt denk mal an so eine Heldengeschichte. Ist die/der Held*in immer die/der strahlende Gewinner*in? Flutscht da immer alles so easypeasy, ohne Hindernisse, ohne Stillstand? Ohne Tränen, Verzweiflung und Ängste? Natürlich nicht, das wäre ja total langweilig oder? Da schläfst Du ja schon ein, bevor der Drache sein Morgenpipi gemacht hat. Vielmehr ist es doch gerade DAS, was die Spannung erzeugt. Wir fiebern aufgeregt mit unserem Held*in, sind ganz gefangen vom Geschehen. Wir identifizieren uns mit ihr/ihm, wir SIND in dem Moment Teil ihrer/seiner Geschichte und empfinden die gleichen Gefühle.

Wie so eine Heldenreise verläuft zeige ich Dir anhand der 13 Stationen. Na, erkennst Du schon Parallelen zu Deiner eigenen Heldenreise?

Die 13 Stationen der Heldenreise

1. Der Ruf
Der Held erhält den Ruf eine Aufgabe zu erfüllen

2. Die Weigerung
Der Held zögert, noch weil er die Sicherheit seiner gewohnten Umgebung verlassen muss

3. Der Aufbruch
Der Held überwindet seine Angst und startet

4. Die erste Schwelle
Der Held überschreitet die Schwelle der
gewohnten Welt und bricht auf in die unbekannte Welt

5. Weg der Prüfungen
Es treten Hindernisse auf. Oft scheitert der Held erstmal, lässt sich aber von seinem Vorhaben nicht abbringen, sondern setzt seine Reise fort.

6. Mentor / übernatürliche Hilfe
Der Held begegnet unerwartet einem Mentor und bekommt Unterstützung

7. Schwerere Prüfungen
Der Held wird mit schwereren Prüfungen konfrontiert. Kann Unterstützung durch Mentoren erhalten

8. Höchste Prüfung
Kampf mit dem Drachen

9. Elixier
Transformation des Helden. Er besteht die nächste Prüfung und bekommt einen Schatz (Elixier), der die Welt des Helden retten kann

10. Verweigerung der Rückkehr
Der Held zögert in die Welt des Alltags zurückzukehren

11. Verlassen der Unterwelt
Der Held wird durch innere Beweggründe oder äusseren Zwang zur Rückkehr bewegt

12. Rückkehr / Zweite Schwelle
Der Held überschreitet die Schwelle und kehrt in die alte Welt zurück

13. Herr der zwei Welten
Der Held vereint sein Alltagsleben mit seinem neu erworbenen Wissen und lässt die Gesellschaft teilhaben.

Du bist die/der Held*in in Deiner Geschichte

Viele Unternehmer*innen scheitern, weil sie einfach zu früh aufgeben. Du gehst euphorisch ans Werk. Hast vielleicht endlich Deinen lange ungeliebten Job verlassen, bist aus dem Hamsterrad aus Eintönigkeit und Langeweile ausgestiegen um das zu tun was Du liebst. Vielleicht hattest Du schon einige Hindernisse zu überwinden. Vielleicht war eine Krankheit der Auslöser, etwas in Deinem Leben zu verändern, eine neue Richtung einzuschlagen, Dich auf Neuland zu wagen. Vielleicht hast Du durch eine alternative Heilmethode Deine Krankheit überwunden, neue Erkenntnisse gewonnen, und möchtest nun anderen Menschen mit Deinen Erfahrungen helfen wieder gesund zu werden. Egal was es ist – Dein WARUM steckt in Deiner Heldenreise.

Und ebenso wie bei den Held*innen im Film, gibt es auch auf Deiner Heldenreise Hindernisse.

Tipp: Du musst nicht zwingend alle Stationen durchlaufen haben. Vielleicht ging es bei Dir schneller, eventuell hast Du einzelne Schritte übersprungen und Dein Ziel früher erreicht.

Wichtig ist, dass Du verstehst – es ist ganz normal, wenn Hindernisse auftauchen. Das gehört zu Deiner ganz persönlichen Heldenreise. Stolpersteine haben Dir immer etwas zu sagen. Sie wollen Dich auf etwas Wichtiges hinweisen und dich unterstützen. Vielleicht boykottierst Du Deinen Weg mit einschränkenden Gedankenmustern. Spür mal in Dich hinein, meistens sagt Dir Dein Herz ziemlich deutlich wo der Hase im Pfeffer liegt.

Du stehst vielleicht gerade bei Punkt 5? Ein Problem beschäftigt Dich, Du bist völlig genervt und merkst, dass Du allein einfach nicht weiterkommst. Bevor Du Dich nachts schlaflos in Deinem Bett herumwälzt und Deine Reise vorzeitig abbrichst, ist es gut Dir Unterstützung zu holen. Eine einfühlsame Begleiter*in, die/der Dich ein Stück Deines Weges begleitet. Vielleicht einfach eine Pause einlegen, raus aus dem Kopf und lauschen, was Dein Herz Dir sagt. Und dann mutig weitergehen.

Wann merke ich, dass ich angekommen bin?

Wenn Du das, was Du Dir von Herzen wünscht, erreicht hast, wirst Du es wissen. Das heisst nicht, dass der Weg von da an immer schön easy geradeaus verläuft. Irgendwann kommst Du an eine Stelle, wo es wieder einen Stolperstein zu überwinden gibt. Dann heisst es erneut: Pause machen und schauen, ob Du noch auf dem richtigen Weg bist. Vielleicht braucht es einen Richtungswechsel. Vielleicht ist ein anderer Weg besser um Dein nächstes Ziel zu erreichen, obwohl es auf den ersten Blick nicht so aussieht.

Muss ich das in meiner Story haarklein erzählen? Auf was kommt es an?

Du musst gar nichts. Du musst auch keinen Roman schreiben. Du darfst auch Dinge weglassen, die Du nicht  veröffentlichen möchtest. Tu es so wie es sich für Dich gut und richtig anfühlt. Auf die authentische Botschaft kommt es an. Und ausserdem… dein Text ist nicht in Stein gemeisselt. Du kannst ihn jederzeit verändern. Das ist sogar gut, denn Tante Google liebt es gar nicht, wenn eine Webseite starr ist und es nie Veränderungen gibt. Wichtig ist, dass Du Deinem Klienten / Kunden nachvollziehbar mit Deiner Geschichte beschreibst WARUM Du tust was Du tust. Und warum genau DU seine Problemlöser*in bist. Einfach authentisch sein.

 

Ein heldenhaftes Beispiel

Die Inhaberin einer Gesundheitspraxis kam zu mir in einen Workshop (Wunschkunde und Fokus finden). Sie hatte ein riesiges Portfolio an unterschiedlichen Angeboten und konnte sich einfach nicht fokussieren. Dadurch zog sie natürlich nicht die Kund*innen an, mit denen sie arbeiten wollte. Ihre Botschaft war viel zu schwammig und unklar.

Im Verlaufe des Workshops erzählte sie mir so ganz nebenbei, dass sie ungewollt kinderlos ist. Ich merkte sofort, wie sehr sie dieses Thema berührte. Schon gleich zu Beginn ihrer Geschichte spürte ich dieses angenehme Kribbeln unter meiner Kopfhaut, das ich immer dann habe, wenn ich weiss: „Genau DAS ist es.“ 😉
Ich sagte: „Hey, ganz logisch. Du fokussierst Dich auf Frauen, die ungewollt kinderlos sind. Denn für sie bist Du aufgrund Deiner eigenen Erfahrungen genau DIE Problemlöserin. Du bist ja den Weg schon gegangen und kannst sie optimal unterstützen.“

Die Frau schaute mich ungläubig an und rief: „Oh nein, wieso bin ich nicht selbst darauf gekommen?“ Überglücklich verabschiedete sie sich von mir, schrieb noch in der Nacht ihre kompletten Webseitentexte um, und hatte bereits 2 Tage später die erste Coaching-Kundin gewonnen.

Manchmal sind wir für unsere eigene Brillanz einfach betriebsblind. Auch das ist ganz normal, das geht mir genauso. Da macht es Sinn sich Unterstützung zu holen, denn ein anderer Mensch, der sich gut in Dich hineinfühlen kann, sieht Deine Einzigartigkeit meistens deutlicher, sozusagen ohne Filter😉

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„Wenn Du Herzen öffnen willst,
musst Du zuvor Dein Herz öffnen

Und genau das tust Du mit Deiner authentischen Heldenreise.

Ich wünsche Dir viel Spass und Erfolg beim Schreiben

Heldenhafte Grüße

Monika

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